Marsch ins Feld (der)

1) Jetzt geht der Marsch ins Feld.
Zu Wasser und zu Lande
Sind wir Soldaten ums Geld.
Wenn uns’re Nation tut schlafen,
Wir Soldaten müssen wachen,
Dazu sind wir zum tralalalala,
Dazu sind wir betstellt.

2) Der Kaiser trägt ein Kron,
In der rechten Hand ein Zepter,
Wenn er sitzt auf seinem Thron.
In der andern Hand hat er ein Schwert,
Das lauter Krieg und Streit begehrt,
Kein Friede (zum tralala ...) und kein Pardon !

3) Es war eine adelige Dam,
Sie schlief bei einem Husaren
Aus lauter Lieb und Treu,
Und sie hat vernommen in ihrem Traum,
Husaren müssen geboren sein
Aus ihrem (zum tralala ...) adeligen Stamm.

4) Zu Köllen an dem Rhein,
Da steht ein Schiff geladen
Mit Gold und Demantstein.
Wer Geld hat, der kann kaufen ein,
Wer keins hat, der muss’s lassen sein,
Wie zu Köllen (zum tralala ...) an dem Rhein.

5) Zu Köllen an dem Rhein,
Wo so viel Kirch und Klöster sein,
As Tag im Jahre sind.
Wer weiss es denn von einer Stadt,
Die so viel Kirchen und Klöster hat,
Wie Köllen (zum tralala ...) an dem Rhein.

6) Husar, du edles Blut,
Dieweil du bist geboren,
Drum schöpf nur frischen Mut !
Wenn schon die Kugeln sausen,
Husaren darf’s nicht grausen.
Wer’s Glück hat, (zum tralala ...) kommt davon.

7) Jetzt zieht der Marsch am Rhein
Sowie auch durchs ganze Ungrische Land
Und Schweizerland dabei,
Und Russland ist desgleichen.
Drum tragen sie solche Zeichen,
Verschossen (zum tralala ...) muss es sein.

Dauendorf 1860

Note DM : l’original ne précise pas l’insertion du refrain pour les strophes autres que la première. A l’instar de celle-ci, il faut répéter le vers depuis le début.

Source
« Das Volkslied im Elsass », Joseph Lefftz, vol. 2,  page 71 (voir la bibliographie)

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